
Nachhaltigkeit entscheidet sich früh - sonst ist es zu spät
Luplau & Poulsen verfolgt einen klaren Ansatz: Die Entscheidungen mit dem größten Einfluss auf die Klimabilanz eines Gebäudes werden in den allerersten Projektphasen getroffen. Geometrie, Konstruktionsprinzipien, Materialeinsatz sowie die Möglichkeiten für Instandhaltung und Sanierung über die Lebensdauer werden früh festgelegt - und als Architekturbüro hat Luplau & Poulsen darauf erheblichen Einfluss.
„Als Architekturbüro haben wir großen Einfluss auf die Entscheidungen, die früh im Prozess getroffen werden - auf die Geometrie des Gebäudes, den Materialeinsatz, die Konstruktionsprinzipien sowie die Möglichkeiten für Instandhaltung und Sanierung. Viele der Entscheidungen mit dem größten Einfluss auf die Klimabilanz eines Gebäudes fallen bereits in diesen frühen Phasen.“ - Luplau & Poulsen
Deshalb bedeutet Nachhaltigkeit für das Team mehr als nur die Einhaltung aktueller Klimaanforderungen. Es geht um Gebäude mit langer Lebensdauer, geringem Ressourcenverbrauch und guten Bedingungen für die Menschen, die sie nutzen - und darum, im gesamten Entwurfsprozess bewusste, nachvollziehbar dokumentierte Entscheidungen zu treffen. Dafür muss die Ökobilanz genau dann verfügbar sein, wenn die Entscheidungen tatsächlich fallen.
„Sind Geometrie, Konstruktionsprinzipien und Materialwahl erst einmal festgelegt, wird der Spielraum für echte Verbesserungen deutlich kleiner.“ - Luplau & Poulsen
Eine Ökobilanz, die mit dem Entwurf Schritt hält
Der größte Vorteil eines modernen LCA-Werkzeugs liegt für Luplau & Poulsen darin, Klimaberechnungen früher in den Prozess zu holen und wesentlich aktiver zu nutzen. Statt einer abschließenden Dokumentationsaufgabe wird die Ökobilanz zu einem Werkzeug, das das Team fortlaufend einsetzt, um Ideen zu prüfen und Projektentscheidungen fundiert zu unterstützen.
„Mit Real-Time LCA erhalten wir schnell einen Überblick über die Klimabilanz des Projekts und sehen, welche Bauteile und Materialien das Gesamtergebnis am stärksten beeinflussen. So können wir unsere Arbeit gezielt dort einsetzen, wo Änderungen tatsächlich spürbar etwas bewirken.“ - Luplau & Poulsen
Da die Berechnungen eng mit den Mengen und Materialien des Projekts verknüpft sind, lassen sich Alternativen testen und die Folgen einer Änderung unmittelbar nachvollziehen. Das ermöglicht eine dynamischere Arbeitsweise - und schafft eine bessere Grundlage für den Austausch mit dem Bauherrn und den anderen Fachplanern. Entscheidend ist auch, dass die Ökobilanz für das gesamte Planungsteam zugänglicher wird: Je verständlicher und nutzbarer die Ergebnisse sind, desto eher fließen sie tatsächlich in den Entwurf ein.
„Wenn die Berechnungen mit den Mengen und Materialien des Projekts verknüpft sind, wird das Testen einer Alternative - und der direkte Blick auf ihre Auswirkung auf die Klimabilanz - zum normalen Teil der Planung und nicht zu einer separaten Aufgabe.“ - Luplau & Poulsen